"Kommt die Steinhuder-Meer-Bahn auf neuem Gleis zurück?
Kommt die Steinhuder-Meer-Bahn als Straßenbahn in neuer Trassenführung von Bokeloh über Hagenburg nach Steinhude zurück? Die Projektskizze, die der Verein Steinhuder-Meer-Bahn beim Niedersächsichen Wirtschaftsministerium eingereicht hat, ist mittlerweile unter die 28 letzten Projekte gerückt. Diese werden derzeit von Gutachtern auf Machbarkeit untersucht. Seit dem Bekanntwerden der Pläne steigt mit jedem Tag die Spannung aber auch die Unterstützung in den Anrainerkommunen.

Noch ist für das Gleis im Feld bei Bokeloh Endstation: Künftig könnte es in Richtung Steinhuder Meer weitergehen. @Rogl
Seeprovinz. Bahn-Experten, wie der Journalist Wolfgang Rogl, halten es durchaus für denkbar, dass das Projekt den Sprung in die engste Auswahl schafft. „Wenn es finanziell machbar ist, technisch möglich wäre es ohne weiteres“, meint Rogl, der mehrere Bücher über die Steinhuder-Meer-Bahn verfasst hat.
Auf rund fünf Millionen Euro beziffert Nils Hoffmann, der Vorsitzende des Vereins Steinhuder-Meer-Bahn, die Kosten für eine Verlängerung des Normalspurgleises von Bokeloh über die Bundesstraße 441 (Zusatzkosten rund 15 000 Euro), an Hagenburg vorbei bis nach Steinhude mit einem Endpunkt in der Nähe der Großparkplätze.
Was Hoffmann aus eigener Initiative angeschoben hat, elektrisiert jetzt die beteiligten Kommunen. Er findet offene Türen in den Rathäusern.
Jörn Wedemeier, Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Sachsenhagen, ist begeistert von den Plänen. Er könnte sich sogar eine Abzweigung in Hagenburg und eine Weiterführung auf der alten Trasse in Richtung Rehburg vorstellen. „Das ist eine zusätzliche Variante“, bekräftigt Hoffmann, auch im Rathaus in Stadt Rehburg gibt es bereits einen Gesprächstermin.
Auch aus dem Fremdenverkehrsort Steinhude kommen positive Töne. Könnte die Strecke in der Woche den Pendlern dienen, ließe sich darüber auch ein großer Teil des tagestouristischen Ansturms insbesondere bei Großveranstaltungen bewältigen.
„Die Strecke bis Bokeloh gehört ohnehin der Osthannoverschen Eisenbahn“, sagt Hoffmann. Damit hätte man nach seiner Ansicht „zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“, denn die OHE lässt auf ihren Strecken in der Lüneburger Heide mit dem Triebwagen von Erixx ein Modell fahren, das nicht einmal eine Elektrifizierung der Strecke notwendig machen würde." jpw
SCHAUMBURGER NACHRICHTEN; 22.01.
Hier ist ein Stück von Wolfgang Rogl selbst: http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Region/Wunstorf/Nachrichten/Chancen-fuer-eine-neue-Meer-Bahn-in-Wunstorf

Noch ist für das Gleis im Feld bei Bokeloh Endstation: Künftig könnte es in Richtung Steinhuder Meer weitergehen. @Rogl
Seeprovinz. Bahn-Experten, wie der Journalist Wolfgang Rogl, halten es durchaus für denkbar, dass das Projekt den Sprung in die engste Auswahl schafft. „Wenn es finanziell machbar ist, technisch möglich wäre es ohne weiteres“, meint Rogl, der mehrere Bücher über die Steinhuder-Meer-Bahn verfasst hat.
Auf rund fünf Millionen Euro beziffert Nils Hoffmann, der Vorsitzende des Vereins Steinhuder-Meer-Bahn, die Kosten für eine Verlängerung des Normalspurgleises von Bokeloh über die Bundesstraße 441 (Zusatzkosten rund 15 000 Euro), an Hagenburg vorbei bis nach Steinhude mit einem Endpunkt in der Nähe der Großparkplätze.
Was Hoffmann aus eigener Initiative angeschoben hat, elektrisiert jetzt die beteiligten Kommunen. Er findet offene Türen in den Rathäusern.
Jörn Wedemeier, Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Sachsenhagen, ist begeistert von den Plänen. Er könnte sich sogar eine Abzweigung in Hagenburg und eine Weiterführung auf der alten Trasse in Richtung Rehburg vorstellen. „Das ist eine zusätzliche Variante“, bekräftigt Hoffmann, auch im Rathaus in Stadt Rehburg gibt es bereits einen Gesprächstermin.
Auch aus dem Fremdenverkehrsort Steinhude kommen positive Töne. Könnte die Strecke in der Woche den Pendlern dienen, ließe sich darüber auch ein großer Teil des tagestouristischen Ansturms insbesondere bei Großveranstaltungen bewältigen.
„Die Strecke bis Bokeloh gehört ohnehin der Osthannoverschen Eisenbahn“, sagt Hoffmann. Damit hätte man nach seiner Ansicht „zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“, denn die OHE lässt auf ihren Strecken in der Lüneburger Heide mit dem Triebwagen von Erixx ein Modell fahren, das nicht einmal eine Elektrifizierung der Strecke notwendig machen würde." jpw
SCHAUMBURGER NACHRICHTEN; 22.01.
Hier ist ein Stück von Wolfgang Rogl selbst: http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Region/Wunstorf/Nachrichten/Chancen-fuer-eine-neue-Meer-Bahn-in-Wunstorf
denkstube - 23. Jan, 08:40